Wirtschaft

Der Bayrische Ministerpräsident anläßlich des Politischen Aschermittwochs 2011: ?Bayern ist Spitze in Deutschland und Europa? (Quelle: csu.de)

Die Frage nach dem Warum ist hier durchaus angebracht: sind die Bayern etwa klüger, arbeitsamer, ehrlicher, … als die anderen Deutschen, oder woran liegt es?

Der tatsächliche Grund dürfte Stabilität heißen. wie auch immer politisch ausgerichtet, ändern sich die wirtschaftlichen Prioritäten in Bayern nicht alle paar Jahre (1962-2008 regierte die CSU allein).

Denn was passiert in den anderen B-Ländern bzw. in Deutschland. Die sogenannten demokratischen Wahlen schwemmen alle paar Jahre neue Politiker und Parteien an die Macht. Und jeder bringt seine Minister, Staatssekretäre, Berater, Mitarbeiter (die dann alle in den Beamtenstatus wexeln) mit; selbstverständlich bleiben die ?Alten? (wenn es mal wieder anders kommt, will man ja auch nicht, daß die Seinen gehen müssen), außerdem sind sie ja auch Beamte. Natürlich müssen deshalb neue Stellen geschaffen werden und, man beachte das, das geschieht alles zusätzlich zu dem, was Parkinson (?Parkinsons neues Gesetz?) erforscht hat! Nur der Anschluß der DDR hatte für eine gewisse Entlastung gesorgt, dorthin konnten ?aktuell nicht benötigte Mitarbeiter? abgeschoben werden.

Natürlich bedeutet das alle paar Jahre: neue wirtschaftliche Orientierung, neue Projekte, alte Projekte werden verworfen, angefangene, die schon Millionen Steuergelder geschluckt haben, gestoppt (auch wenn sie gut waren, ?die haben doch keine Ahnung?), neue Interessenlagen erfordern andere Prioritäten. Der Bürger bezahlt das schon. Noch.

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