Berliner Eiszeit

Es ist gar nicht so lange her, nur etwa 20.000 Jahre, da türmte sich über Berlin ein 200 Meter dicker Gletscher auf.

Die letzte Eiszeit, Experten sprechen von der „Weichsel-Eiszeit“, begann vor 115.000 Jahren. Was war die Ursache des Klimawandels? Warum wurde es kälter? „Weil die Erde schwankt und wackelt“, erklärt Beate Witzel.

Die Erdbahn unterliegt zyklischen Schwankungen, die Neigung der Erdachse verändert sich. Dabei gibt es Zeiten, in denen zu den Polen weniger Sonnenenergie gelangt. „Im Verlauf von Tausenden von Jahren können dadurch kilometerhohe Eisschilde anwachsen, die sich ausbreiten. Es kommt zur Eiszeit.“

Auf der Nordhalbkugel fiel die Temperatur um 9 Grad, in Skandinavien wuchsen Gletscher 3300 Meter hoch. Sie banden so viel Wasser, dass der Meeresspiegel um 135 Meter absank.

Vor 11.600 Jahren das Comeback. Es kam zu einer schnellen und dauerhaften Erwärmung – um bis zu 10 Grad innerhalb von 50 Jahren.

bz-berlin.de 7.11.2016, zum Buch „Steine, Mammuts, Toteislöcher“ Beate Witzel

Welches der Klimamodelle, die uns die Klimakatastrophe vorhersagen, beschreibt z.B. die „dauerhafte Erwärmung – um bis zu 10 Grad innerhalb von 50 Jahren“ ?

Keines.

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