Teuer

überschreibt die Berliner Morgenpost am 8. Januar 2016

Die Abschiebung eines Flüchtlings in sein Heimatland ist keine Luxusreise, aber sie ist ungefähr so teuer. Kostenfaktor ist nicht das Flugticket, sondern das Drumherum: die Begleitung durch Beamte der Bundespolizei, die Beschaffung von Reisepapieren, eventuell auch Kosten für die Abschiebehaft (je nach Land zwischen 70 und 350 Euro pro Tag) Bayern gab im Jahr 2015 fast drei Millionen Euro für fast 4000 Abschiebungen aus. Das wären weniger als 1000 Euro pro Fall. Das Land Berlin dagegen gibt die Kosten pro Fall in den Jahren 2014 und 2015 mit etwa 5500 bzw. 7000 Euro an. Pro Jahr fielen dadurch Kosten zwischen drei und vier Millionen Euro an.

minderjährige unbegleitete Flüchtlinge

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) der Landesjugendämter rechnet damit, dass dieses Jahr zwischen 20.000 und 30.000 minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Deutschland ankommen könnten, wobei diese Schätzung auf der eher vorsichtigen und wohl überholten Prognose von insgesamt 800.000 Asylsuchenden beruht.

175 Euro müssen die Länder pro Person und Tag für die Unterbringung etwa aufbringen. Hinzu kommen noch Ausgaben etwa für Sprachkurse oder andere Integrationsmaßnahmen.

welt.de 29.09.15

Macht etwa 64.000 ? pro Person im Jahr (ca. 5.300 ? im Monat, für 30.000 zusammen etwa 2 Milliarden). Plus weitere!
Wieviel gibt die Bundesregierung eigentlich aus für … *

* Jugendliche, Schulen, Sportförderung, Kinderbetreuung, usw.

Und natürlich muß man fragen, in wessen Taschen die (wenigstens) 2 Milliarden landen. Und welcher Einfluß von da auf welche Politiker ausgeübt wird.

Exakt 51.058 Minderjährige, die unbegleitet aus ihren Heimatländern geflüchtet sind, halten sich derzeit in Deutschland auf.

berliner-zeitung.de 17.10.2016

Kostet den Steuerzahler knapp 9 Millionen Euro täglich, 3,26 Milliarden ? jährlich..

Strompreise 2016

Deutsche zahlen europaweit die höchsten Strompreise

In Deutschland wurden durchschnittlich gut 29 Cent pro Kilowattstunde verlangt.

Der Börsenpreis beträgt inzwischen nur noch 3 bis 4 Cent – etwa halb so viel wie 2011 – und unterschreitet gelegentlich sogar die Schallmauer von 3 Cent pro Kilowattstunde.

Die EEG-Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien steigt um knapp 0,2 Cent auf 6,354 Cent pro Kilowattstunde. Fast 23 Milliarden Euro müssten die Stromkunden damit 2016 für die Erneuerbaren berappen, rechnet der Branchenverband BDEW vor.

berliner-zeitung.de 15.11.2015

Biografie über Schröder

Das Bemerkenswerteste im Zusammenhang mit diesem Werk dürfte das Interview mit Oskar Lafontain (Dieter Kassel, deutschlandradiokultur.de 21.09.2015) sein:

Letztendlich sind unsere Differenzen in den politischen Inhalten zu suchen, also insbesondere im Sozialabbau oder dem größten Sozialabbau nach dem Kriege, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ seine Agenda 2010 genannt hat. Und dieser größte Sozialabbau nach dem Kriege ist ja nicht auf seinem eigenen Mist gewachsen, sondern das war das Programm von BDI und BDA.

Die SPD-Programmatik war ja niemals Sozialabbau oder größter Sozialabbau, mit der Vorgabe, dass dann eben viele Arbeitsplätze entstehen, und welche Arbeitsplätze entstanden sind, das sehen wir ja jetzt ? also der größte Niedriglohn-Sektor nach dem Kriege, viele Werkverträge, Leiharbeit, viele prekäre Arbeitsverhältnisse, und auf der anderen Seite natürlich der große Vorteil für die Mitglieder von BDI und BDA, weil die Unternehmensgewinne ja explodiert sind, die Unternehmenssteuern gesenkt worden sind.

Die Agenda der Merkel heißt Flüchtlinge.

50 Euro, pro Nacht, pro Flüchtling

Heute lebt Abdul in einer Wohnung, teilt sich 2 Zimmer mit zeitweise 12 weiteren Flüchtlingen … 50 Euro kassiert Abduls Vermieter von den Behörden, pro Nacht, pro Flüchtling … pure Abzocke, doch die Ämter schauen weg…

Behördendschungel Deutschland, Bericht aus Berlin , 06.09.2015, Matthias Deiß, ARD Berlin

Flüchtlinge und Arbeit

In einem Interview, geführt von Patryk Strza?kowski gazeta.pl (05.9.2015) mit zwei Flüchtlingen aus Syrien, die nach Norwegen wollen, da es „in Deutschland zu viele Flüchtlinge gibt“:

Erinnerst du dich an den Irakkrieg, als die Amerikaner im Jahre 2003 einmarschierten? – fragt er mich. Nach Syrien kamen 2 Millionen Flüchtlinge, sie begannen für wesentlich geringere Löhne zu arbeiten und damit begannen die Probleme. Deshalb will ich lieber nach Norwegen als nach Deutschland – erklärt er seine Wahl.

Journalismus à la Lanz

„Markus Lanz“ vom 2. September 2015 im ZDF:

Lanz:

… Ihre Mutter … ist daraufhin inhaftiert worden, ist mißhandelt worden, ist geschlagen worden …

Trong Hieu Nguyen:

… nicht ganz, meine Mutter war in Untersuchungshaft, aber ich glaub wurde nicht mißhandelt und auch nicht gefoltert

Lanz:

Dann hab ich das falsch verstanden.

Trong Hieu Nguyen:

Genau …

Flüchtligshilfe

Am 2. September 2015 präsentierte „Volle Kanne“ (ZDF) Herrn Willi Ernst aus Paderborn:

… die Welt hängt zusammen, wir sind globalisiert auf vielfältige Art und Weise und von daher empfinde ich eine Verantwortung derjenigen, die es leisten können, für die anderen einzutreten

wir haben im Herbst gemerkt, daß zunehmend Flüchtlinge auch nach Paderborn kommen. Ich habe dann der Stadt als erstes eins meiner leerstehenden Firmengebäude angeboten, das ist mittlerweile hergerichtet und wird von 40 Flüchtlingen jetzt seit einem dreiviertel Jahr bewohnt. Und dann stand diese Wohnung bei uns im Haus frei.

Die Wohnung hat 70 qm und wird jetzt von der Stadt von Ernst gemietet und an die Flüchtlingsfamilie (6 Personen) untervermietet.

… das ist so ein größerer Komplex, … den … wir als Stiftung betreiben.

Ein schönes Beispiel, wie Flüchtlinge deutschen Unternehmern helfen, aus ihren leerstehenden Immobilien Kapital (Steuergelder) zu schlagen …