Deutscher Bundestag – 71. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. April 2026:
Herr Lorenz Gösta Beutin ist Abgeordneter der Linken und studierte von 1999/2000 bis 2008 an der Universität Hamburg Geschichte, Politik und Germanistik.
Tatsächlich war die NSDAP nach der Reichstagswahl vom 6. November 1932 die stärkste Kraft (33,1%) im Reichstag, hatte aber 4,1% verloren, währen die KPD 16,9% (+2,6%) der Stimmen bekam. Auch die SPD hatte verloren (20,4%/−1,2%)..
Reichstagswahl am 5. März 1933
Die Regierung erließ mithilfe des Notverordnungsrechts am 4.Februar die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes“. Damit konnten Versammlungen und Publikationen verboten werden. …
Zur Wahl zugelassen wurden zwar auch alle anderen politischen Parteien, aber der Wahlkampf fand bereits unter den Vorzeichen der Diktatur statt. Die Anhänger der NSDAP verübten ungestraft zahlreiche Akte des politischen Terrors, die sich vor allem gegen Sozialdemokraten und Kommunisten richteten. Hermann Göring als kommissarischer preußischer Innenminister gab am 17. Februar die Order an die Polizei aus, ohne Rücksicht von der Schusswaffe Gebrauch zu machen. Einige Tage später wurden die Mitglieder von SA, SS und Stahlhelm zu Hilfspolizisten gemacht.
Die Kommunisten konnten am 23. Februar ihre letzte große Wahlkampfveranstaltung mit Wilhelm Pieck als Spitzenkandidat in Preußen abhalten. Aber Pieck konnte seine Rede nicht beenden, da die Veranstaltung polizeilich aufgelöst wurde. Am 27. Februar kam es zum Reichstagsbrand. Unabhängig davon, ob der Brand von einem Einzeltäter gelegt oder von den Nationalsozialisten selbst inszeniert wurde, nutzten diese den Vorgang politisch aus, indem sie die Kommunisten dafür verantwortlich machten. Bereits am Tag nach dem Brand wurden die kommunistische Presse und für zwei Wochen auch die Presse der SPD verboten. Die Büros der KPD wurden geschlossen und Abgeordnete und Funktionäre in „Schutzhaft“ genommen. Am selben Tag wurde die Reichstagsbrandverordnung erlassen. Damit wurde der bisherige Rechtsstaat beseitigt. (Wikipedia)
Die NSDAP erhielt mit 43,9 % die absolute Mehrheit.
Herr Beutin, im Bundestag als „Historiker“ geführt, nennt das:
Die NSDAP ist auch demokratisch gewählt worden.

