Sowas gibt’s tatsächlich als Beruf. Wer das Geld für einen solchen sparen möchte, schaue sich den Film „Das wilde Schaf“ – ein Film des französischen Regisseurs Michel Deville aus dem Jahr 1974 mit Jean-Louis Trintignant und Jean-Pierre Cassel in den Hauptrollen an.
Einwegflaschen aus Kunststoff
Einwegflaschen aus Kunststoff verdrängen zunehmend Mehrwegflaschen und Getränkekartons vom Markt. Der Anteil an Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweg-Getränkeverpackungen (MövE) geht weiter zurück. Dieser ist 2009 abermals leicht gesunken. Er betrugt nur noch 51,8 Prozent. Damit lag er deutlich unter der Zielmarke von 80 Prozent, den die novellierte Verpackungsverordnung für Massengetränke vorgibt. Zwar ist der Prozentsatz von Getränken in Einweg-Glasflaschen und Dosen sehr stark zurückgegangen, aber der Anteil an Einwegflaschen aus Kunststoff ist gleichzeitig stark gestiegen ? und das vor allem auf Kosten der Mehrweg-Glasflasche und des Getränkekartons. Dies zeigt eine Studie, die die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) durchführte.
Umweltbundesamt Dessau-Roßlau Presse-Information 031/2011
Es ist erstaunlich, daß man erstaunt tut. Sowas ist vorhersehbar:
– Der Handel hat mehr Interesse an Einwegflaschen aus Kunststoff, nur 10 Einwegflaschen in jedem der 40 Mio. Haushalte gibt dem Handel 100 Millionen Euro zinslosen Kredit.
. Der Getränkehersteller hat mehr Interesse an Einwegflaschen aus Kunststoff, es entfällt der Rücktransport sowie Reinigung der Mehrwegflaschen, was ja Kosten verursacht, die bei Einweg nicht auftreten
Die Piraten
Man muß etwas dazu sagen, bevor sie in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Herr Schlömer wird dafür sorgen, als treuer Diener dieses Staates BRD
Im Mai 2009 trat Schlömer in die Piratenpartei Deutschland ein
…
Seit 2010 ist er in der Berliner Julius-Leber-Kaserne als Referent bei P I 5 (Bezeichnung seit 1. April 2012) der Abteilung Personal des Bundesverteidigungsministeriums mit Zuständigkeit für die akademische Bildung an den Universitäten der Bundeswehr tätig
zitiert nach Wikipedia
In einer Talk-Runde hat er mal angegeben, er verdiene 7.500 ?/mtl …
Steinbrück
befragt nach den Zielen seiner Kanzlerschaft (Phoenix Interview 10.12.12)
… daß die Menschen den Eindruck bekommen, es geht gerecht zu.
Genau darum geht es: Korruption und Ungerechtigkeit sind in Deutschland viel zu offensichtlich geworden, man muß etwas tun, damit das Volk den Eindruck hat, es sei gar nicht so. Immer im Interesse derer, die ihn bezahlen.
s. dazu z.B. „Bestechen aber richtig!“ von A. Schwarze. Seite 84ff.
Beckmann
Während der Werbepause (besser Werbepausen, die privaten scheinen alle zur selben Zeit Geld zu verdienen), landete ich auf dem Ersten. Bei Beckmann. Beckmann im Gespräch mit Schäuble. Nach etwa 2 Minuten war ich wieder bei den privaten. Die Werbung dort, das ist ehrlicher, objektiver.
Afghanistan
Wie die polnische Zeitschrift „NIE“ 38/2012 im Artikel „Polen schulen Verräter“ berichtet, starben seit Jahresanfang 2012 45 Mitglieder der ISAF durch Angriffe von Soldaten der Afghanischen Nationalarmee, was 12% aller Toten bei den NATO-Soldaten darstellt. Im Zeitraum von Mai 2007 bis Mai 2011 gab es 42 Angriffe mit 70 Toten unter den Soldaten der NATO.
„Die Amerikaner hörten auf, neue Soldaten der Afghanischen Nationalarmee auszubilden und führten verschärfte Prozeduren ein: sie tragen immer eine geladene und schußbereite Waffe, und bei gemeinsamen Patrouillen werden Schutzengel bestimmt, deren einzige Aufgabe es ist, die Aghanen zu beobachten“ schreibt NIE.
Peter Altmaier
Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt – die 2% Klimaanstieg, wir alle wissen, daß wir das nur erreichen können, wenn sehr viel passiert …
Umweltminister Peter Altmaier im Interview tagesschau24 zum Petersberger Klimadialog, 15.7.12
Man hört, Herr Altmaier ist hervorragend auf sein Amt vorbereitet …
Staatsstreich in Deutschland
Bewegen wir uns in Richtung Diktatur?
Prof. Karl Albrecht Schachtschneider: Allemal. Ich hab’s ja genannt: ein Staatsstreich, das ist ein langgezogener Staatsstreich, der schon früher begonnen hat …
YouTube vom 3.7.2012, ESM-Widerstand: Schachtschneider, Hankel, Popp
? nur hinreichend kleine Einheiten können demokratisch sein … der förderalisierte deutsche Staat hat die Fähigkeit noch …
ebenda
Es ist nicht so sehr die Größe der Einheiten Herr Professor, sondern die Komplexität des Themas.
MeldFortG – Meldegesetz
Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisiert das neue Meldegesetz als „Geschenk für die Werbewirtschaft“.
BZ 9.7.2012
Von wegen Werbewirtschaft – solch ein Gesetz erlaubt die Abgleichung mit Informationen aus sozialen Netzwerken (facebook usw. – wer gibt da schon all seine Daten ein?) und am meisten profitieren davon Firmen, die solche Informationen sammeln, aber nicht um Kataloge zu versenden.
Euro-„Desaster“
Auch jetzt wäre das Ausscheiden von Spanien, Griechenland und Portugal sowie ggf. auch von Irland, Italien und Frankreich aus dem Euro immer noch die vernünftigste und billigste Lösung, auch wenn sich seit 2010 die Kosten ein solchen Schritts durch Rettungspakete, EFSF-Kredite, Anleihen-Käufe der EZB und vor allem aufgrund explodierender Target2-Salden vervielfacht haben.
Europas Politiker sind aber nicht gewillt diesen Schritt zu tun, denn das würde bedeuten, dass sie das Scheitern des Euro-Projekts eingestehen müssten, womit auch ihre Karriere erledigt wäre.
Matthias Elbers „Das Euro-Desaster“
Als ob es um die Karriere von Politikern ginge. Die geben selbige schon auf, wenn ihnen das nur ordentlich vergolten wird (wurde).
Der Euro ist eine Idee der europäischen Finanzinstitute, zuförderst wohl der Deutschen Bank, die es leid waren, daß der Welthandel und die damit verbundenen Gewinne vorrangig in amerikanischen Dollar und japanischen Yen abgewickelt wird bzw. erzielt werden. Also mußte ein größeres (als Deutschland, Frankreich oder auch Luxemburg und Belgien) Wirtschaftsgebiet mit eigener Währung her. So wurde der Euro beschlossen. Den Politikern fiel lediglich die Aufgabe zu, den betroffenen Völkern dieses Projekt als etwas zu verkaufen, das ihnen zu Gute käme. Eigentlich wurde der Bevölkerung ja erzählt, daß ausschließlich, oder aber vor allem, sie die Nutznieser des Euro-Projektes seien.
Nachdem reichlich Geld umverteilt wurde, haben die Finanzinstitute festgestellt, daß sie womöglich auf einer Menge Schulden sitzen bleiben werden, weil verschiedene Kreditnehmer diese nicht zurückzahlen werden können. Also wurden wieder die Politiker mobilisiert, damit sie den Völkern erklären, daß die Staaten diese Schulden zu übernehmen haben.
Es ist schon lustig zu hören, wie Merkel und Co. ein Konzept verkaufen, von dem sie selbst nicht überzeugt sind bzw. was sie nicht nachvollziehen können. Die Finanzinstitute geben die nexten Schritte vor, und der Herr Finanzminister muß sich etwas ausdenken, um dem Volk dieses Programm zu verkaufen.
Noch lustiger ist, was die Vertreter der Grünen und der SPD so von sich geben.
Die Umrisse, die sich schon jetzt abzeichnen, erinnern eher an das postdemokratische Russland Putins oder gar an die UdSSR.
ebenda
Auch wenn die finanztechnischen Beschreibungen in dem Artikel ihre Richtigkeit haben mögen, aber das, Herr Elbers, ist schon etwas anders.