Volt

Im Mai 2019 klagte Volt Deutschland erfolgreich gegen den Wahl-o-mat der Bundeszentrale für politische Bildung, weil durch die maximal mögliche Vorauswahl von 8 Parteien und der Tatsache, dass etablierte Parteien weiter oben angezeigt werden, kleine Parteien benachteiligt würden. Das Verwaltungsgericht Köln gab dem Eilantrag statt und entschied, dass der Wahl-o-mat in aktueller Form nicht weiter betrieben werden dürfe.

Wikipedia

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes ist nicht nachvollziehbar, da nur nach Anklikken der Rücktaste im Browser andere 8 Parteien ausgewählt werden können. Aber so erreicht man, daß Volt in den Medien vorkommt .

Gründungsmitglied der Partei Volt und Kandidierender für die Europawahl 2019 ist ein gewisser Damian Boeselager.

Der Link zu Wikipedia meldet:

Damian Boeselager

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Die Google-Suche bringt noch:

Damian Hieronymus Johannes Freiherr von Boeselager ist ein deutscher Unternehmensberater, Journalist und Politiker. Wikipedia
Geboren: 8. März 1988 (Alter 31 Jahre), Frankfurt am Main
Eltern: Georg Freiherr von Boeselager (Bankier)
Großelternteil: Philipp Freiherr von Boeselager
Urgroßeltern: Albert Freiherr von Boeselager, Maria-Theresia von Salis-Soglio

Sein Vater Georg Freiherr von Boeselager ist nach de.linkedin.com
Vorsitzender des Aufsichtsrates bei Merck Finck Privatbankiers AG, Mitglied des Beirats VEDRA Group sowie Member of the Board of Superintendence Istituto per le Opere di Religione.

Der Link zu Wikipedia meldet:

Georg Freiherr von Boeselager (Bankier)

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Windenergie

Hauptursache für Wind sind räumliche Unterschiede der Luftdruckverteilung. Dabei bewegen sich Luftteilchen aus dem Gebiet mit einem höheren Luftdruck – dem Hochdruckgebiet – solange in das Gebiet mit dem niedrigeren Luftdruck – dem Tiefdruckgebiet –, bis der Luftdruck ausgeglichen ist.

Wikipedia

Installierte Windenergieleistung weltweit (2017): 539.581 MW

ebenda

Da nun unabhängig von den „Hindernissen“ zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten der Druck ausgeglichen wird, ist diese Windenergieleistung von derzeit knapp 540 GW ZUSÄTZLICH zur Leistung aufzubringen, die ohne dies „Hindernisse“ erforderlich wäre; woher kommt diese Energie und, was wichtiger ist, welchen Einfluß** hat die zusätzliche Windenergie* auf das Wetter/Klima?!

* Es ist nicht wie bei der Wasserkraft, da wird die Energie dem Wasser im Wasserkraftwerk tatsächlich entzogen, es fließt z.B. langsamer.
** Angeblich soll ja eine Veränderung der Zusammensetzung der Luft um 0,002% (Zunahme der CO2 – Konzentration von 380 ppm auf 400 ppm) die Meere zum Überlaufen bringen.

„Beunruhigende Entwicklung“

Unter diesem Titel veröffentlicht die Zeitschrift „Berliner Wirtschaft“ 5/19 einen Artikel, der die Rede der IHK-Präsidentin Dr. Beatrice Kramm auf der IHK-Vollversammlung in Auszügen  wiedergibt.  Kernthema dieser Versammlung „war die Bilanz zur Arbeit des Senats“.

Der Sport lehrt uns: In der Halbzeit gibt es die letzte echte Chance, solch einen Irrweg zu beenden.

Dr. Beatrice Kramm / IHK-Präsidentin

Es ist tatsächlich eine beunruhigende Entwicklung, der Leser ist verunsichert: welcher Sport ist gemeint?
Ich dachte sofort an Eishockey, oder Basketball, Handball. Aber vielleicht meint die Präsidentin ja den Marathonlauf (Halbzeit nach reichlich 21 km). Oder den 100-Meter-Lauf nach 50 m. Man erfährt es nicht.

Und was denkt sich ein Redakteur, der diese Zitat in 17pt setzen läßt.

Eine beunruhigende Entwicklung!

97%

Aus „Deutscher Bundestag, Stenografischer Bericht, 97. Sitzung, Berlin, Mittwoch, den 8. Mai 2019“

Auf die Frage eines AfD Abgeordneten

Sehen Sie es als angemessen an, für diesen aberwitzig geringen Wert – 0,000284 Grad Celsius weniger Erderwärmung – 30 000 Arbeitsplätze allein in Sachsen abzubauen und laut Deutschem Industrie- und Handelskammertag 170 Milliarden Euro auszugeben?

antwortet die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze* :

… 97 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen uns, dass der Klimawandel menschengemacht ist und wir etwas dagegen tun müssen. Würden Sie in ein Flugzeug steigen, wenn 97 Prozent der Ingenieure weltweit sagen: „Dieses Flugzeug stürzt ab“? – Nein, natürlich nicht.

Dazu möchte man Karl Kraus zitieren:

Tag des Grauens, dazuliegen, wenn die Pferdehufe der Dummheit über einen hinweggegangen sind, und weit und breit keine Hilfe!

* „…belegte sie an der Ruhr-Universität Bochum ein Studium der Germanistik und der Politikwissenschaft, das sie 1996 mit dem Magistra Artium abschloss.“ (Wikipedia)  – also die beste Wahl für den Posten eines/r Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Dohnanyi über SPD 1930

Und dann passierte folgendes im Jahre 1930, das muß auch ehrlich diskutiert werden, verließ die Sozialdemokratische Partei, meine schöne Partei, verließ ihren eigenen Reichskanzler, Hermann Müller, weil er einen halben Prozent Arbeitslosigkeit nicht durchsetzen konnte, und der Anstoß kam von den  Gewerkschaften. Wenn wir damals als Sozialdemokraten in der Regierung durchgehalten hätten, hätte es Hitler nie gegeben, nie gegeben.

Klaus von Dohnanyi bei Markus Lanz, 5 März 2019 (etwa ab 43′)

CDU im Bundestag

Bundestag am 21.3.19, Debatte zur Grundsteuer

Kay Gottschalk (AfD):

… Selbstverständlich wissen wir, dass die Grundsteuer mit etwa 14 Milliarden Euro Einnahmen eine wichtige Finanzquelle für die Kommunen in Deutschland ist …

Vizepräsident Thomas Oppermann:

Vielen Dank. – Nächster Redner in der Debatte ist der
Kollege Andreas Jung für die Fraktion CDU/CSU.

Andreas Jung (CDU/CSU):

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Herr Gottschalk, Sie haben in Ihrer Rede eines vergessen zu erwähnen, was Ihr Antrag mit sich bringt: Wenn dieser Antrag so beschlossen würde, dann würde er den Bundeshaushalt 14 Milliarden Euro kosten. Der Bundeshaushalt wird vom Steuerzahler finanziert.
Ihr Vorschlag würde den Bundeshaushalt 14 Milliarden Euro kosten. Das haben Sie hier mit keinem Wort erwähnt.
Deshalb ist das, was Sie gemacht haben, nicht billiger Populismus, sondern teurer Populismus. …

Deutscher Bundestag, Stenografischer Bericht, 89. Sitzung, Berlin, Donnerstag, den 21. März 2019

Paritätsgesetz

In der deutschen Sprache gibt es (laut Duden.de) 46% weibliche Substantive, aber nur 34% der Substantive sind männlich, sächliche sogar nur 20%, am schlimmsten sind die Substantive dran, die ohne Artikel gebraucht werden, das sind nur 0,1% der deutschen Substantive.

Wann endlich kümmert sich der Bundestag um diese Ungerechtigkeit? Zumindest sollte schnellstmöglich eine Parität zwischen weiblichen und männlichen Substantiven hergestellt werden!

Endlich klar gestellt: die Ostdeutschen wollten es so

Schier:

… daß Sie als Mitglied der Ostdelegation den deutsch-deutschen Einigungsvertrag ausgehandelt haben, mit ausgehandelt haben.

de Maizière:

… der Einigungsvertrag ist trotz mancher Fehler ein großes Werk, auch angesichts des Zeitdrucks in dem er ausgehandelt wurde. Es gab keine Vorlage … aber was mir wichtig ist, ist folgendes: 1990/91 waren es gerade die Ostdeutschen, die alles so haben wollten wie im Westen und wir haben manchmal, Wolfgang Schäuble mit einem besonderen Vorschlag für den Einigungsvertrag, gesagt: mal langsam, nicht alles angleichen, eigene Regelungen schaffen, nicht gleich die ganze Rechtsordnung übertragen. Und das sahen die Ostdeutschen anders, in einer falschen Illusion, daß hier das Land ist, wo Milch und Honig wächst.

vorher erklärt Thomas de Maizière:

… und plötzlich als er* dann CDU-Vorsitzender wurde, kamen ganz viele Leute und wollten ihn beraten. … da hat er gesagt: ‚Vorsicht an der Bahnsteigkante‘, ich nehme nur die, denen ich vertraue, ‚Blut ist dicker als Wasser‘ heißt es bei uns in der Familie, das soll der Thomas machen, und seitdem hab‘ ich ihn dann beraten, wir haben eine Vetternwirtschaft gemacht  … ich war nicht Teil seines Regierungsteams, sondern ich war ein Berater …

phoenix persönlich, Thomas de Maizière zu Gast bei Alfred Schier

Also: nicht der Westen, sondern der Osten ist Schuld, allerdings wurde der Osten von dem Vetter aus dem Westen beraten, der Vetter, der bis 1989 Leiter des Grundsatzreferates der Senatskanzlei des Landes Berlin war und mit dem es nach 1990  dann aufwärts bis hin zum Bundesminister des Innern im Kabinett Merkel und bis zu seiner Rückkehr ins Innenministerium zum Bundesminister der Verteidigung ging.

* er – Lothar de Maizière, Vetter von Thomas de Maizière, letzter Ministerpräsident der DDR

Arbeit

… Hartz 4 … ist die Antwort des Staates auf Armut, macht nicht die Armut, und die Angst vor Arbeitslosigkeit; wollen wir einen Staat, der den Leuten sagt, du mußt keine Angst vor Arbeitslosigkeit haben, das kann ein Staat nicht einhalten, Arbeitslosigkeit ist eine Bedrohung, ist etwas was Familien Angst macht und ein Staat, der verspricht, ich befreie dich von dieser Angst, verhebt sich, und wird grauenvolle Enttäuschung produzieren.

Robin Alexander, Journalist, Chefreporter von „Die Welt“ und „Welt am Sonntag“ bei Illner am 14.2.19

Artikel 24
(1) Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik hat das Recht auf Arbeit. Er hat das Recht auf einen Arbeitsplatz und dessen freie Wahl entsprechend den gesellschaftlichen Erfordernissen und der persönlichen Qualifikation. Er hat das Recht auf Lohn nach Qualität und Quantität der Arbeit. Mann und Frau, Erwachsene und Jugendliche haben das Recht auf gleichen Lohn bei gleicher Arbeitsleistung.

Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik vom 6. April 1968 (in der Fassung vom 7. Oktober 1974)

Dank Alexander wissen wir nun Bescheid, über die Ursachen der Enttäuschung in der DDR.